Stratosphärenballon des WHG soll im März oder April starten

18.2.2021

Die Corona-Einschränkungen der letzten Monate haben zwar Treffen der AG Stratosphärenballon verhindert und auch im federführenden Projektkurs Physik nur Online-Unterricht zugelassen, aber die beteiligten Schüler(innen) des WHG arbeiten unter Leitung von Frank Hill und Markus Grashof (beide Physiklehrer am WHG) weiter an den Vorbereitungen für einen Start ihres ersten Stratosphärenballons. 

Das erste Startzeitfenster ist sogar auf den Zeitraum vom 12.3. – 27.3.2021 vorverlegt worden, um den Projektkursschüler(innen) in den Osterferien genügend Zeit für die Auswertung der Daten zu geben, bevor es ans Schreiben der Projektarbeiten zu Themen wie Programmierung eines Arduino Due für die Messdatenaufnahme, Modellierung des Ballonaufstiegs, Messung des Temperaturprofils der Atmosphäre und Messung der kosmischen Strahlung geht. Außer den dafür notwendigen Sensoren und den GPS-Trackern sind zwei Actionkameras mit an Bord, die ein Video vom Flug sowie Bilder vom Rand der Atmosphäre aus ca. 36 km Höhe liefern sollen. Falls schlechtes Wetter oder dann gültige Corona-Bestimmungen einen Start im ersten Zeitfenster nicht erlauben, weichen wir auf das Zeitfenster 12.4.- 21.4.2021 direkt nach den Osterferien aus. 

Einige Vorarbeiten sind bereits auf der Schülerhomepage der Astronomie AG https://whg-astro-ag.com/ unter „Stratosphärenballon“ dokumentiert. Dort kann auch der weitere Fortschritt des Projektes verfolgt werden. Ab nächster Woche kann der Projektkurs wieder an der Schule arbeiten und plant, die eigene Elektronik zu testen und die Komponenten der Nutzlast probeweise zusammenzusetzen. Jetzt muss nur noch das Ballongas besorgt werden und dann wären wir startbereit. 

An welchem Tag genau der Ballon starten wird, kann erst 1-2 Tage vorher festgelegt werden, da der Himmel zu mehr als 50% wolkenfrei sein und die Windgeschwindigkeit gering sein muss. 

Vor zwei Wochen wurden in einer Videokonferenz viele Aufgaben verteilt. So werden sich Aylin und Julian um aktuelle Berichte kümmern – heute z.B. zu den Themen Berechnung der Heliummenge und GPS-Tracker. Charlotte und David betreuen die Homepage, Max, Bjarne und Vinzent entwickeln und testen die selbstgebaute Elektronik, Annika und drei weitere Schüler planen die Positionierung und Befestigung aller Bestandteile der Nutzlast. Jeder aus dem insgesamt 22-köpfigen Schülerteam hat mindestens eine Aufgabe übernommen. 

Wir alle möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die großzügige finanzielle Unterstützung durch LANXESS, den Förderverein des WHG und eine anonyme große Privatspende bedanken, ohne die dieses spannende Projekt so nicht möglich gewesen wäre. 

Frank Hill (für das Projektteam Stratosphärenballon)

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