Mondfotos

Krater Kopernikus
Auf diesem Bild sieht man eine Stelle des Mondes mit vielen Kratern. Der größte auf diesem Bild ist der Kopernikus-Krater. Er ist vom Typ her ein Ringgebirge mit einer Höhe von 3800 Metern und einem Durchmesser von 90-95 km. Er wurde nach dem Astronomen Nikolaus Kopernikus (1473–1543) benannt.
Florin Atorf

Kopernikus2


Krater Clavius
Auf diesem Bild sind diverse Krater zu sehen.
In Dunkelrot ist der Clavius-Krater zu sehen, eine 3600m tiefe Wallebene. Er ist 245 km groß. Durch seine Größe umfasst er weitere Krater, die nach seiner Entstehung in ihm entstanden sind:

  • Dunkelblau: Porter mit 51km
  • Gelb: Rutherford mit ebenfalls 51km Größe

Weitere kleinere und dadurch nicht getaufte Krater sind ebenfalls vorhanden: Man bezeichnet sie mit:

  • Clavius D (28km) Blau
  • Clavius C (21km) Golden
  • Clavius N (13km) Rot
  • Clavius J (12km) Grün

Oben im Bild in Orange ist der Maginus zu sehen, eine 5000 m tiefe Wallebene. Er ist 194 km groß. Also kleiner, dafür aber tiefer als Clavius. Er umfasst mehrere Krater, von denen hier zwei sichtbar sind:

  • Maginus C, ein Satellitenkrater (42km), Violett
  • Maginus Z (18km), Rosa

Johannes Kohlhaas


Landeplatz von Luna 2

Die beiden Krater links in der Mitte sind zwei der drei Punkte, zwischen denen „Sinus Lunicus“, auch „Lunabucht“ genannt, liegt. Der obere, größere heißt „Aristillus“ und der kleinere darunter wird „Autolycus“ genannt. Die Lunabucht hat ihren Namen von dem russischen Flugobjekt „Luna 2“, das am 14. September 1959 als erstes von Menschen gebautes Flugobjekt auf dem Mond einschlug.
Marco Wolf


Montes Appeninus
Das Bild zeigt das größte Gebirge auf der Mondvorderseite – das 400 km lange und bis zu 5500 m hohe Montes Appeninus. Ganz oben geht das Bild über in das Bild von Marco Wolf. Zwei der drei Krater, die um den Sinus Lunicus gruppiert sind, sind schon zu sehen.
Das schwarze „+“ markiert die Landestelle von Apollo 15.
Eric Zell


Krater Plato

  • In grün ist der Plato-Krater zu sehen, eine 2100 m tiefe Wallebene. Er ist 101 km groß.
  • In Hellblau ist das Rimae Plato Rillensystem zu sehen. Es misst 87 km
  • In Violett ist der Berg Mons Pico zu sehen. Er misst 15 x 25 km und ist 2400 m hoch.
  • In Dunkelblau daneben ist der Mons Pico Beta zu sehen.
  • In Rot sind die Montes Teneriffe zu sehen, ein Gebirge. Es ist 1400 m hoch und 110 km groß.
  • In Gelb sind die Montes Recti zu sehen. Wie man schon am Namen vermuten kann, ebenfalls ein Gebirge. Dieses misst 1800 m Höhe und ist 90 km groß. Damit ist es kleiner, jedoch auch höher als sein Nachbar.

Johannes Kohlhaas


Supermond
Am 14.11.2016 um 12:28 Uhr befand sich der Mond mit einer Entfernung von nur 356510 km so nahe an der Erde wie seit 68 Jahren nicht mehr. Die mittlere Mondentfernung beträgt 384400 km und im erdnächsten Punkt (Perigäum) seiner ellipsenähnlichen Bahn hat der Mond im Mittel immer noch eine Entfernung von 362100 km.
Da die Wettervorhersage für den Abend des 14.11. schlecht war, haben wir bereits in der Nacht vom 13.11. auf den 14.11. zwischen 00:25 Uhr und 01:03 Uhr mit unserer Astrokamera insgesamt 74 Videos mit jeweils 300 Einzelbildern vom Supermond gemacht, die die gesamte Oberfläche des Vollmonds (Mondphase: 99,3%) überlappend abdecken.
Johannes Kohlhaas und Quy Yau Tsan aus der Astronomie AG erzeugten in dreistündiger Arbeit mit dem Programm RegiStax 6 aus jedem der 74 Videos durch Überlagerung (Stacking) der besten 45 Einzelbilder ein Foto, dessen Auflösung deutlich besser als das beste Einzelbild des Videos ist.
Zu sehen waren diese 74 Fotos bereits als Fotocollage am Tag der offenen Tür. Jetzt ist es mit der freien Software „Image Composite Editor“ von Microsoft gelungen, die 74 Einzelbilder zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Es bildet den Extrakt aus 75,5 GB (!) Rohdaten.
Wer an der verlustfreien TIFF-Version in Originalgröße (5089×5089 Pixel) Interesse hat, kann gerne eine Mail an hill@whg-lev.de schreiben.
Frank Hill (für die Astronomie AG)

Supermond in voller Größe

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